KommHUB

in einem Video vorgestellt

KommHUB

Unsere Module

Kommunale Innovationen mit Mehrwert entwickeln

Mit Hilfe der Digitalisierung lassen sich vielfältige aktuelle Herausforderungen von Städten, Gemeinden und Landkreisen lösen. Doch dafür braucht es gute Ideen und Vorschläge, wie man die Herausforderungen von heute und in Zukunft bewältigt. Der KommHUB ist ein Raum für Ideen und Konzepte, die hier reifen können. Solche Ideen gehen manchmal im Alltagsgeschäft unter und werden nicht zur Umsetzung geführt. Aus diesem Grund hat das Land Baden-Württemberg das »Gewächshaus KommHUB« unter dem Dach der Digitalakademie@bw initiiert. Hier sollen Kommunen aus Baden-Württemberg Ihre innovativen Ideen-Triebe zu kleinen aber wirkungsstarken Pflänzchen entwickeln.

Schwerpunkt des KommHUBs ist die prototypische Entwicklung kommunaler Innovationen mit Perspektive auf landesweit wirksame Umsetzung und konkret in die kommunale Praxis. Somit wird das Ziel des KommHUB klar: die Entwicklung von Innovationen für den öffentlichen Sektor und deren erfolgreiche experimentelle Pilotierung mit Blick auf eine spätere mögliche Etablierung in der kommunalen Praxis.

Innovationen lassen sich am besten gemeinsam im Team entwickeln. Der KommHUB setzt auf einen offenen Innovationsansatz (Open Innovation), damit Kommunen gemeinsam mit Innovationsexperten, organisatorischer und technischer Expertise kommunale Herausforderungen mit Hilfe der Digitalisierung vor Ort lösen können

Themenfeld Spracherkennung
Prototyp Voicebot

Themenfeld Verwaltungsplattform/Antragswesen
Prototyp Gesichtserkennung

Themenfeld Sicherheit
Prototyp Dashboard Sicherheitsempfinden

Themenfeld Augmented Reality
Prototyp Augmented Reality-App

Themenfeld Kontaktmanagement
Prototyp Zuständigkeiten-Identifikator

Themenfeld Daseinsvorsorge
Prototyp Risiko-Dashboard zu Extremwetterereignissen

Das Team

KommHUB

Peter Wöhrle

Antje Falkinger

Nicolas Olivos Bustos

FAQs

unseren Challenges

Was macht der KommHUB?

Durch das vom Land Baden-Württemberg initiierte Förderprojekt bekommen wir als KommHUB die Chance, Sie zu unterstützen und Erleichterungen im Sinne digitaler Innovationen für Ihre Kommune zu schaffen. Kernstück des KommHUB ist die Bearbeitung kommunaler Herausforderungen und die Umsetzung sog. „Kommunaler Challenges“, innerhalb derer Sie als Kommune Ihre konkreten Problemstellungen und ggf. ersten Ideenansätze einreichen können.

Machen Sie die Challenge zu Ihrem Projekt – Sie liefern eine erste Idee zum angegebenen Themenfeld und wir stellen sowohl die personellen als auch die finanziellen Ressourcen für den Zeitraum bis zur Fertigstellung des Prototyps. Dabei ist Ihre Beteiligung gefragt, natürlich in Abhängigkeit von Ihren vorhandenen Kapazitäten.

Wie detailliert muss die Idee einer Kommune sein, dass sie eingereicht werden kann?

Im Formular beschreiben Sie Ihre Idee zunächst mit einer Kurzbezeichnung. Zusätzlich sind eine kurze Beschreibung (200 Zeichen) und eine etwas längere Beschreibung (2000 Zeichen) gefordert. Optional können weitere Dokumente z.B. mit ausführlicheren Beschreibungstexten, Grafiken o.ä. mit eingereicht werden.

Inhaltlich kann sich Ihre Idee zwischen ersten Ideenansätzen einerseits und einem schon recht ausgereiften Ideenkonzept andererseits bewegen – dies hat keine Auswirkung auf die Bewertung Ihrer Idee.

Nach welchen Kriterien werden die Ideen bewertet?

Die Ideen werden von einer siebenköpfigen Jury entsprechend eines detaillierten Bewertungsleitfadens hinsichtlich verschiedener Aspekte bewertet, um eine Vergleichbarkeit der Bewertungen zu gewährleisten.

Zusätzlich bildet die Jury in ihrer Zusammensetzung verschiedene Interessensschwerpunkte ab.

Welche Idee gewinnt?

Neben der Punktebewertung der Ideen durch den detaillierten Bewertungsleitfaden liegt der Schwerpunkt der Bewertung auf einer möglichst breiten Anwendungsmöglichkeit des erstellten Prototyps für möglichst viele Kommunen und Kommunen unterschiedlicher Größen. Ein weiterer Aspekt – basierend auf der zeitlichen Begrenzung des KommHUB Projektes – ist die Einschätzung der Entwicklungszeiten und –aufwände entscheidend, da der Fokus auf möglichst schnell und zeitnah entwickelbare Prototypen liegt.

Haben auch kleine und mittlere Kommunen eine Chance?

Über Ideeneinreichungen von kleinen und mittleren Kommunen freuen wir uns sehr. Das KommHUB Projekt sieht einen speziellen Fokus auf diese Kommunen vor.

Kommen auf die Kommune Kosten zu?

Nein, auf die Kommunen kommen keinerlei Kosten zu. Im KommHUB Projekt werden die personellen und finanziellen Mittel zur Entwicklung der Prototypen für die „Gewinner-Kommunen“ bereitgestellt.

Wie geht es weiter, wenn eine Idee gewonnen hat?

Zunächst treten wir mit der Kommune in Kontakt, deren Idee gewonnen hat. Herzlichen Glückwunsch!

Dies ist dann gleichzeitig der Startschuss für den Prozess der Prototypen-Entwicklung. Basierend auf der Ideeneinreichung erarbeiten wir gemeinsam ein detailliertes Konzept für die Umsetzung eines Prototypen. Dabei steht immer der Nutzer im Fokus – sprich, die Bürgerinnen und Bürger in Ihrer Kommune. Um die Entwicklung auf eine breitere Basis zu stellen, können z. B. auch Workshops mit weiteren Kommunen, die sich zum Thema der „Gewinner-Idee“ einbringen wollen, durchgeführt werden.

Muss bzw. kann die Kommune beim Entwickeln der Prototypen mitarbeiten?

Selbstverständlich freuen wir uns, wenn die Kommune, deren Idee gewonnen hat, auch im weiteren Prozess ihre fachliche Expertise einbringt und sich an der Prototypen-Entwicklung beteiligt. Dies ist jedoch optional und kann entsprechend der zeitlichen Kapazitäten in der Kommune ganz individuell gestaltet werden.

Wie ist die Rollenverteilung im Prototyping-Prozess?

Mit dem KommHUB Projekt stellen wir ein Team, welches die Rollen „Projektmanagement“ und „Technik/Entwicklung“ abdeckt. Zusätzlich begleiten wir das Projekt mit Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.

Den fachlichen Input bringen Sie als Kommune ins Projekt mit ein – selbstverständlich immer entsprechend Ihrer personellen und zeitlichen Ressourcen.

Werden bevorzugt Open Source-Technologien verwendet?

Getreu dem Motto „Wir sichern die digitale Souveränität“ haben Open Source-Lösungen bei der Prototypisierung der Challenges Vorfahrt. Uns ist natürlich bewusst, dass nicht für jedes Thema bereits Open Source-Implementierungen oder -Technologien zur Verfügung stehen. Bedingung für den Einsatz von proprietären Umsetzungen ist allerdings, dass eine wirtschaftliche Skalierung auch für weitere Kommunalverwaltungen möglich ist.

Darf lediglich Technologie von Komm.ONE genutzt werden? Oder können auch Technologien zum Einsatz kommen, die es bereits am Markt gibt und die angepasst bzw. weiterentwickelt werden?

Ausdrücklich sind auch neue Technologien erwünscht. Für zukunftsfähige Prototypen wäre die Begrenzung auf bestehende Umsetzungen grob fahrlässig. Und natürlich ist es nicht das Ziel, ständig das Rad neu zu erfinden. Dort, wo eine kommunale Adaptation bereits bestehender Referenzprojekte möglich ist, werden wir dieses Vorgehen allein schon um der schnelleren Umsetzbarkeit willen bevorzugen.

Möchte die Komm.ONE lediglich Prototypen entwickeln, die für Komm.ONE von Nutzen sind?

Für alle Prototypen gilt: Sie sollen exemplarisch ein Problem lösen, das bisher noch der Lösung harrt. Die Frage, ob die Lösung in das Komm.ONE-Portfolio passt, bestimmt die Auswahl durch die Jury ausdrücklich nicht. Selbstverständlich bleibt auch bei Lösungen, die nicht in das Komm.ONE-Portfolio passen, das Prinzip der nachhaltigen Aufstellung (= gesicherte Weiterentwicklung) grundlegendes Ziel für jeden Prototyp.